Stammdaten
Damit Benutzer gültige Kontierungen erfassen können, braucht der invoiceR die Stammdaten aus dem ERP: Konten, Kostenstellen, Lieferanten und weitere. Sie werden in der Regel automatisch und regelmässig importiert, siehe Stammdaten-Import und ERP-Plugins.
Die wichtigsten Stammdaten
Abschnitt betitelt „Die wichtigsten Stammdaten“| Stammdaten | Technischer Name | Inhalt |
|---|---|---|
| Konten | Accounts | Buchhaltungskonten mit Beschreibung, Standard-MwSt-Code und Kennzeichen Bilanzkonto |
| Kostenstellen | Costcenters | Kostenstellen mit Beschreibung und verantwortlicher Person |
| Konto/Kostenstelle | AccountCostCenters | Welche Konten mit welchen Kostenstellen kombiniert werden dürfen |
| Kontogruppen | AccountGroups, CostCenterAccountGroups | Gruppierungen von Konten, auch pro Kostenstelle |
| Projekte | Projects | Projekte mit Nummer und Name |
| Lieferanten | Suppliers | Lieferanten (Kreditoren) mit Adresse, UID und Standardwerten wie Zahlungsbedingung und MwSt-Code |
| Zahlungsmethoden | PaymentMethods | Bank- oder Postverbindungen eines Lieferanten (IBAN, Konto, BIC) |
| Zahlungsbedingungen | TermsOfPayment | Netto-Frist und bis zu zwei Skonto-Stufen |
| MwSt-Codes | VatCodes | MwSt-Codes mit Satz und Land |
| MwSt-Matrix | VatCodesMatrix | Welcher MwSt-Code für welche Kostenstelle und welchen Kontobereich gilt |
| Währungen | CurrencyExchangeRates | Währungen und Umrechnungskurse |
Je nach ERP und Installation kommen weitere Stammdaten dazu, zum Beispiel Artikel, Bestellungen, Lieferungen, Kostenträger oder Fahrzeuge.
Alle Stammdaten gehören zu einem Geschäftsbereich (technisch Organisationseinheit,
IrOrganizationUnitId). Hat ein Mandant mehrere Buchungskreise, führt der invoiceR die Stammdaten
pro Geschäftsbereich getrennt. Beim Import ordnet der invoiceR jeden Datensatz über die externe
Kennung des Geschäftsbereichs zu.
Woher ein Datensatz kommt: Source
Abschnitt betitelt „Woher ein Datensatz kommt: Source“Jeder importierte Datensatz trägt im Feld Source die Quelle, die in der Konfiguration des Imports
steht (Standard External). Ein Import vergleicht nur Datensätze mit derselben Quelle. So können
mehrere Importe nebeneinander dieselben Stammdaten befüllen, ohne sich gegenseitig zu überschreiben
oder zu löschen.
Datensätze wiedererkennen: MappingKeys
Abschnitt betitelt „Datensätze wiedererkennen: MappingKeys“Bei jedem Lauf muss der Import entscheiden, ob ein gelieferter Datensatz neu ist oder einen bestehenden
ändert. Dafür bildet er aus den Feldern in MappingKeys einen Schlüssel. Stimmt der Schlüssel mit
einem bestehenden Datensatz überein, wird dieser aktualisiert, sonst wird ein neuer angelegt.
Die MappingKeys stehen in der Konfiguration des Import-Jobs:
{ "Source": "ERP", "MappingKeys": ["IrOrganizationUnitId", "Number"]}Empfohlene MappingKeys:
| Stammdaten | MappingKeys |
|---|---|
Konten (Accounts) | IrOrganizationUnitId, Number |
Kostenstellen (Costcenters) | IrOrganizationUnitId, Number |
Projekte (Projects) | IrOrganizationUnitId, Number |
Lieferanten (Suppliers) | IrOrganizationUnitId, Number |
Zahlungsbedingungen (TermsOfPayment) | IrOrganizationUnitId, Number |
Zahlungsmethoden (PaymentMethods) | IrOrganizationUnitId, SupplierNumber, Number |
MwSt-Codes (VatCodes) | IrOrganizationUnitId, Code |
MwSt-Matrix (VatCodesMatrix) | IrOrganizationUnitId, CostCenterNumber, AccountNumberBegin, AccountNumberEnd |
Konto/Kostenstelle (AccountCostCenters) | IrOrganizationUnitId, AccountNumber, CostCenterNumber |
Kontogruppen (AccountGroups) | IrOrganizationUnitId, AccountNumber, Group |
Kostenstellen-Kontogruppen (CostCenterAccountGroups) | IrOrganizationUnitId, CostCenterNumber, Group |
Währungen (CurrencyExchangeRates) | CurrencyCode, bei Kursen pro Geschäftsbereich zusätzlich IrOrganizationUnitId |
Kunden-Fälle (CustomerCases) | IrOrganizationUnitId, Number |
Liefert das ERP denselben Datensatz mit unterschiedlichen Gültigkeiten (zum Beispiel einen MwSt-Code,
dessen Satz sich ab einem Datum ändert), nimm zusätzlich ValidFrom und ValidTo in die MappingKeys auf:
"MappingKeys": ["IrOrganizationUnitId", "Code", "ValidFrom", "ValidTo"]Was mit nicht mehr gelieferten Datensätzen passiert
Abschnitt betitelt „Was mit nicht mehr gelieferten Datensätzen passiert“Fehlt ein bestehender Datensatz in einer Lieferung, markiert der Datei-Import ihn als gelöscht
(Einstellung DeleteNotDeliveredRecords, Standard true). Gelöschte Datensätze kann der Benutzer
nicht mehr auswählen, bereits kontierte Belege behalten ihre Werte.
Taucht ein gelöschter Datensatz später wieder auf, legt der Import standardmässig einen neuen an.
Mit ReactivateDeletedRecords: true aktiviert er stattdessen den bestehenden Datensatz wieder.
Weitere Einstellungen findest du unter Stammdaten-Import.
